Drucken

Bei den ersten Planungen waren wir von rund 30 Wanderfreundinnen und Freunden ausgegangen.

Groß war die Überraschung, als am Anmeldeschluss fast 50 Teilnehmer auf der Liste standen.

Bei idealem Wanderwetter machten sich die Gimmeldinger Pfälzwerwädler zusammen mit den Freunden des PWV-Lambrecht mit der S-Bahn auf den Weg zum Hauptbahnhof Heidelberg, wo sie von den Wanderführern aus Leimen-St. Ilgen bereits erwartet wurden.

Was tun? Nicht alle würden in den Bus zum Königstuhl hineinpassen.

Kurz entschlossen wurden Kurz- und Normalwanderer auf zwei verschiedenen Wegen zum Ziel "bei Micha" im Heidelberger Stadtteil Boxberg geschickt.

Die Kurzwanderer fuhren ab den Hauptbahnhof mit Straßenbahn und Bus zur Endstelle Emmertsgrund. Von dort wanderten sie im Wald vorbei am Stadtteil Emmertsgrund mit seinen in den sechziger und siebziger Jahren auf die grüne Wiese gestellten markanten Hochhäusern. In leichtem bergab und bergauf konnten sie nach etwa 2,5 km das Ziel erreichen, wo sie von Wirtsleuten bereits erwartet wurden.

Die große Gruppe konnte, wie geplant Richtung Bismarckplatz mit den Bus fahren. Kurz vor elf startete der Anschlussbus der Linie 39 Richtung Königstuhl. Gut durchgeschüttelt wegen der kurvenreichen Strecke hieß es an der Haltstelle "Drei Eichen" den Bus zu verlassen. Auf Waldwegen war nach kurzer Zeit eine Schutzhütte erreicht, die sich für eine kurze Rast anbot. Die Plätze an der Sonne waren rasch gefunden und die mitgebrachten Köstlichkeiten in fester und flüssige Form konnten ausgepackt werden.

Nach einer guten Viertelstunde war Aufbruch angesagt. Immer bergab war nach gut einer Stunde der Stadtteil Emmertsgrund erreicht. Auf dem gleichen Weg waren auch schon die Kurzwanderer unterwegs.

Jetzt wurde es wieder eng, denn die Plätze bei "Micha" waren knapp. Dennoch fanden alle ein Plätzchen und die Versorgung der durstigen Wanderer konnte beginnen. Micha hatte extra Duppegläser besorgt. Pfälzer und griechischer Wein und natürlich Bier und andere Getränke verkürzten die Zeit bis zum Servieren des Essens.

Dank der Vorbestellliste, die die Kurzwanderer mitbrachten und ein bisschen Geduld, konnte serviert werden. Ein Ouzo, spendiert vom Wirt , beendete das Mittagessen.

Nach dem obligaten Gruppenfoto trennten sich noch einmal die beiden Gruppen. Die Kurzwanderer fuhren mit dem Bus zur Haltestelle Rohrbach Süd.

Die Hauptgruppe machte sich durch Kleingärten und Weinberge zu Fuß auf zur Haltestelle, wo bereits die übrige Gruppe wartete. Mit Straßenbahnlinie 23 war nach 15 Minuten der S-Bahnhof Weststadt/Südstadt erreicht. Nach nur 5 Minuten fuhr die S-Bahn ein.

Bericht: Egon Mackert
Bilder: Uwe Rinka; Gerlinde Haas

 

Zu den Bildern [bitte hier klicken]