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Unterwegs im Elsass

Durch den deutsch-französischen Mundatwald

Sonntagfrüh kurz vor halb Neun traf sich die Gruppe am Bahnhofsvorplatz in Neustadt. Bei noch frischen Temperaturen, was sich im Verlauf des Tages erfreulich veränderte.

 

Bequem mit dem direkten Zug in Wissembourg angekommen wanderten 26 Erwachsene und ein Hund an der herrlichen historischen Stadtmauer entlang Richtung dem Dörfchen Weiler. Es ging an Feldern und Wiesen vorbei: Auf dem sanft hügeligen Gelände blühten die Obstbäume. Die Landschaft erinnerte an ein sonniges bayerisches Voralpenland. Die Frühstückspause fand neben einer Ponyweide auf dem Gelände einer integrativen Einrichtung statt – wir durften dort als Gäste rasten - denn dort gab es die einzigen Bänke weit und breit.

Gestärkt – teils schon mit dem ersten „Frühschoppen“ – verließen wir die liebliche Landschaft auf dem Pfälzer Waldpfad und später dem Saar-Rhein-Weg hinein in den Mundatwald. Zunächst ging es in Kehren sanft bergan. Doch dann kam ein längerer, steiler und gerader Anstieg an dem sich die Gruppe extrem weit auseinander zog.

Für den vorderen Teil der Gruppe bedeutete dies eine willkommene Herausforderung und Genuss beim Gehen. Endlich durften sie sich in ihrem Tempo ohne Pause den Berg hinauf austoben.

Währen ein paar Wanderer im hinteren Teil der Gruppe mit gesundheitlichen Problemen zu tun hatten.

Letztlich ging alles Gut und als die Gruppe wieder zusammen traf ging es zügig weiter durch den Waldrand hinaus in die Weinberge. Das Panorama das sich bot – der Wechsel des Weges vom Wald in den Wingert - entschädigte für Einiges: Der Blick auf das im Tal liegende Schweigen-Rechtenbach und dahinter die Ausläufer von Vogesen und Schwarzwald.

Dennoch ging die Gruppe zügig den Hang hinunter – ohne an den zahlreichen Tischen und Bänken am noch geschlossenen Ausschank Sonnenhang noch einmal zu stoppen – direkt in die Weinstube Alter Zollberg am Rande von Schweigen-Rechtenbach Richtung Wissemburg.

Spätestens dort stieg bei allen wieder die Laune, denn die schöne Stube, die freundliche Bewirtung und das lecker Essen und der gute Wein entschädigten. In der Stube trafen wir auf eigens angereiste PWVler die bereits den Wein genossen. Im Nachgang haben wir gehört, dass Einige die Tour bereits wiederholt haben. Auch die Wanderführer werden dies sicher tun- ein schöner Tagesausflug der sich lohnt und ohne Auto gut zu machen ist.

Bericht: Ute Weis und Thorsten Kaltenpoth
Bilder: Uwe Rinka

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