Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

„Kleinigkeiten“ am Wegesrand sind der Hit
Der Mönchsweg führt zwei PWV-Ortsgruppen zu vielen steinernen und hölzernen Zeitzeugen

Die erste gemeinsame Wanderung der PWV-Ortsgruppen Lambrecht und Gimmeldingen im Jahr 2018 führte nach Hochspeyer zu den Rätselhaften Zeitzeichen des Mönchswegs Nr. 1. Beide Gruppen nutzten die Bahn zur Anreise nach Hochspeyer, so dass man sich schon in der S-Bahn sah und auf dem Bahnsteig ausführlich begrüßte. Vor dem Bahnhof wurde die Wandergruppe vom 1. Vorsitzenden des PWV Hochspeyer, Klaus Peter Schäfer, überrascht.

Dieser hatte von dieser Wanderung gelesen und begrüßte die Gruppe mit einem „Kreislaufbeschleuniger“ und einigen Hinweisen zur Wanderstrecke. Leider konnte er nicht mitwandern, da die Ortsgruppe Hochspeyer an diesem Tag auch noch wanderte – zwar im gleichen Gebiet, aber zu einer anderen Zeit.

Nachdem auch Wanderführer Ewald Metzger die Wandergruppe begrüßt und auf die Wanderstrecke eingestimmt hatte, wanderte man über den Fußgängerweg entlang der Bahnlinie Richtung Rettungszentrum zum Hundsbrunnertal und dort hoch zur Blücherschanze. Bei einer kleinen Trinkpause konnten Interessierte auch den Ritterstein Weidsohl besichtigen, welcher rund 50 Meter weiter auf eine Stelle verweist, an welcher früher Weidevieh getränkt wurde, da sich in der dortigen Senke Wasser sammelte. Hoch oben auf dem Queidersberg lassen bearbeitete Felsen vermuten, dass hier eventuell Druiden ihre Kultstätte hatten. Jetzt war das meiste vor der Mittagspause geschafft. Der Abstieg zur Autobahnbrücke und die Strecke bis zum Daubenbornerhof machten keine Mühe und dort wartete ein leckeres Mittagessen auf die Wandergruppe. Der stellvertretende Wanderwart von Gimmeldingen, Karlheinz Schäker übergab nach dem Essen noch einige Wanderabzeichen und Mitgliedskarten an Vereinsmitglieder aus Lambrecht. Walter Klein erhielt den „blauen Stift“ der Ortsgruppe Gimmeldingen als angenehmer Sitznachbar von Karlheinz Schäker im Lokal.

Auf dem Rückweg besuchten die Vorderpfälzer dann eine Gedenkstätte für Hildegard von Bingen und die „weiße Frau“, bevor es in den Zauberwald ging. Vorbei an der „Russland-Grenze“ wurde es ab der Frontalhütte rechts und links magisch. Links und rechts des Weges waren rund 300 Figürchen, Gesichter, Tierabbildungen, Gebäude und so weiter aus Holz und Stein gestaltet zu entdecken. Zu dieser „neuzeitlichen Kunst“ gesellte sich dann zum Abschluß der Wanderung auch noch keltische Kunst, angedeutet und beschrieben an einem Hügel mit steinernen Zeitzeugen. Reich an Eindrücken ging es zurück an den Bahnhof und nach Hause.

Bericht: Ewald Metzger
Bilder: Uwe Rinka

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